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Freiheit!

Die Wissensgesellschaft gilt als der Inbegriff des Fortschritts. In der Wissensgesellschaft findet der Homo sapiens scheinbar sein Paradies. Wissen wird in der Schule gelehrt. Die Schule ist die Kirche der Modernität, die Lehrer sind ihre Priester. Die Liturgie der neuen Religion ist der Unterricht, ihr Ritus das Curriculum. Schule ist die allein selig machende Erlösung aus der Dummheit des Menschengeschlechts: extra scolam nulla salus, außerhalb der Schule gibt es kein Heil. So predigen es uns die Kardinäle der Wissensgesellschaft. Mehr…

Norbert Blüm, langjähriger Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in Deutschland; ZEIT, März 2012

 

"Warum wollt ihr eure Kinder nicht in die Schule schicken?"

Einer Antwort auf diese Frage könnte eine Gegenfrage vorausgehen: „Warum sollte irgend jemand versuchen, unsere Kinder in die Schule zu zwingen, wenn wir gute Gründe haben, ihnen ihre Bildung auf andere Art zu vermitteln?“ Drei dieser Gründe sollen im Folgenden vorgestellt werden. Mehr...

Sarah Bachmann, Hausfrau, Künstlerin und Mutter, die ihre fünf Kinder selbst unterrichtet und gebildet hat (Adliswil, Schweiz).

 

Wieso ist Homeschooling ein Menschenrecht?

Die Schule ist in vielen Familien das Problemthema Nr. 1. Dagmar Neubronner, Mutter der prominentesten «Schulverweigerer» Deutschlands, im Gespräch mit FreieWelt.net. Mehr…

 

Staatschule und Demokratie: "Staatschule ist Nordkorea"

Was haben die Erfinder Alexander Graham Bell, Thomas Edison, Cyrus McCormick und die Gebrüder Wright, die Generäle Stonewall Jackson, Robert E. Lee, Douglas MacArthur und George Patton, die Künstler Claude Monet, Leonardo da Vinci, Charles Chaplin und Andrew Wyeth, die US-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und Theodore Roosevelt, die Wissenschaftler Pierre Curie, Albert Einstein, Booker T. Washington und Blaise Pascal, die Staatsmänner Konrad Adenauer, Winston Churchill, Patrick Henry und William Penn, die Komponisten Irving Berlin, Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Bruckner und Felix Mendelssohn, die Schriftsteller Hans Christian Anderson, Charles Dickens, Agatha Christie und C.S. Lewis gemeinsam? Mehr...

André F. Lichtschlag, Magazin «eigentümlich frei», 28.1.2010

 

Skepsis gegenüber einer allgemeinen Schulpflicht ab 4 Jahren

Die einheitliche Staatsschule ab 4 führt zu einer weiteren DDR-isierung Europas und der Schweiz: Je früher und je mehr staatlich-kollektiv, desto besser, so das Motto der Etatisten aller Länder und Parteien. Der offenbar für verderblich gehaltene Einfluss der bürgerlichen Familie muss demzufolge so früh wie möglich durch staatliche Zwangsinstitutionen ersetzt werden. Mehr...

Robert Nef, Liberales Institut, September 2008

 

Der Staat greift nach der Familie

Die Schulen sind staatlich, die Universitäten auch, nun wird auch das Vorschulkind in staatliche Obhut gegeben: Vom Ausbau der Krippen über die Ganztagsschule bis zur Kindergeldwirtschaft will man überlasteten Eltern helfen. Aber mit jedem Schritt wird das Familienleben auch weiter sozialisiert. Mehr...

Prof. Gerd Habermann, Magazin Cicero, 2008

 

«Eltern, welche der Kindererziehung einen hohen Stellenwert einräumen, haben in der Regel mit den in der Schule und ihren vorwiegend durch Altersgenossen vermittelten Werten (bzw. Unwerten!) etwelche Mühe. Es wird heute immer schwieriger, die Familie als eine vor allerhand modisch-zivilisatorischem Unsinn geschützte Kleingruppe zu behaupten. Dabei ist gerade die Massengesellschaft auf die kreative Dissidenz von Familien angewiesen, selbst wenn, ja gerade wenn sich diese in der Minderheit befinden.»

 

Robert Nef

Präsident des Stiftungsrates des Liberalen Institutes, Zürich

«Die Eroberung der Kindheit durch die Schule als den alles umfassenden Ort, in dem Kindheit stattfindet, kulminiert in der Ganztagsschule. Für Kindheit bleiben nach diesem »ganzheitlichen« Schulkonzept lediglich die Nacht sowie der kümmerliche Rest zwischen Tag und Nacht. Frühmorgens ziehen die Kinder noch halb ausgeschlafen in die Schule und kommen spätnachmittags müde und ausgelaugt an den familiären Rest- und Rastplatz zurück; zur Not wird hier noch Nachhilfe untergebracht … So werden die Kinder frühzeitig für den Rhythmus der Erwerbsgesellschaft abgerichtet, in den ihre Mutter und ihr Vater schon voll eingespannt sind.»

 

Norbert Blüm

langjähriger Bundesminister für Arbeit, Deutschland

Lesen Sie hier die Streitschrift «Freiheit» von Herrn Blüm!

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