Wunderlichs gegen Deutschland

Anfangs 2019 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ein für Familie Wunderlich negatives Urteil gefällt.
Dirk Wunderlich kommentiert folgendermassen: «Nun sollte man „vernünftigerweise“ davon ausgehen können, daß der EGMR möglichst objektiv den Sachverhalt geprüft hat. Solche romantischen Vorstellungen bzgl. BVerfG, EGMR etc. haben nur diejenigen, die noch nie ihre angeblich garantierten Grund-/Menschenrechte vor diesen Gerichten versucht haben einzuklagen. … Der „Trick“ bei solchen Urteilen besteht darin, der Sachverhaltsdarstellung des beklagten Landes vollständig zu folgen, bzw. die Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführers vollständig zu ignorieren.

Um der Öffentlichkeit Gelegenheit zu geben, ob der EGMR hier richtig geurteilt hat, hat Herr Wunderlich die Dokumente, die dem EGMR vorlagen, zu einer „Chronologie“ geschnürt, die eine Tabelle der wichtigsten Ereignisse von 2005–2014 (bzw. aktuell 2019) enthält. 


Die Schulpflicht gehört abgeschafft

Ob die Schüler nach den Ferien Lust haben, in die Schule zu gehen oder nicht, fragt keiner – die Schulpflicht ruft. Philip Kovce meint, das muss nicht sein. Den Bildungsauftrag gegenüber Kindern und Jugendlichen als Schulzwang auszulegen, sei falsch. (Deutschlandfunk Kultur, August 2017)


«Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht...»

Die beiden Verse aus Heinrich Heines «Nachtgedanken» umschreiben treffend, wie es freiheitsliebenden Menschen ums Herz sein muss, wenn sie sich vor Augen führen, wie es um die Bildungsfreiheit in Deutschland bestellt ist:

Einmal mehr führt eine Homeschoolfamilie das in Deutschland geltende
Verbot von elterlichem Privatunterricht ad absurdum: Obwohl die
unterrichtende Mutter nicht ausgebildete Lehrerin ist und obwohl die
Schülerin nur die Abschlussklasse der öffentlichen Schule besucht
hatte, lesen wir im «Homberger Anzeiger», dass Elisabeth Schaum
als Klassenbeste abgeschlossen hat: Fast lauter Einsen - das sind
schweizerische Sechser! Lesen Sie hier den Bericht und das Statement
des Vaters, T.J. Schaum.

Dass diese Topleistung kein Einzelfall ist, belegt die Tatsache, dass auch alle anderen Schaum-Kinder Spitzenergebnisse unter denselben Bedingungen erzielt haben, zum Beispiel auch Jael Schaum mit lauter Einsen!


Schulpflicht - Raum der Freiheit?

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe will nicht, dass Eltern ihre Kinder zu Hause unterrichten. Öffentliche Schulen sind jedoch häufig nicht so idyllisch, wie die Richter meinen. Lesen sie hier den wertvollen Beitrag von Prof. Dr. Reimer von der Justus-Liebig-Universität Gießen (Öffentliches Recht) in der FAZ, Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. 11. 2014.


Wie laut soll ich denn noch schreien?

Lesen Sie hier den offenen Brief von Dirk Wunderlich an eine deutsche Schulamtsjuristin. Er beinhaltet mehr als nur die Begründung für die Beendigung des Schulbesuchs seiner Kinder. Es geht um Elternrecht, Schulzwang, die Unmöglichkeit eines angeblichen »staatlichen Erziehungsauftrags«, »Wirklichkeitskontrolle« (Orwell), den Muñoz-Bericht von 2007 oder auch den Betrug mit dem »Gewaltmonopol« des Staates.


Ein beispielhafter Freiheitskampf

Lesen Sie hier die spannende Geschichte, wie in einem amerikanischen Bundesstaat in einem über Jahre dauernden, beharrlichen Kampf das Recht auf elterlichen Privatunterricht erfochten wurde. Die Auseinandersetzung begann unter ähnlichen, beinahe hoffnungslosen Bedingungen, wie wir sie heute vielerorts in der Schweiz auch vorfinden. Lassen wir uns inspirieren, treten wir ebenfalls an!


Obligatorische Sexuelle Befreiung

Nach der Lancierung der Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule hat das «Kompetenzzentrum für Sexualpädagogik» der pädagogischen Hochschule Zentralschweiz seine Tätigkeit zwar offiziell eingestellt, jedoch sind dieselben Personen involviert bei der Erarbeitung des Lehrplan 21, welcher für die ganze Deutschschweiz verbindlich werden soll. Erfahren Sie hier mehr über das sexualpädagogische Konzept der Lehrplan-Macher.

Willi Villiger, Mitglied Petitionskomitee gegen die Sexualisierung der Volksschule, August 2011


Bürger, Familie und Staat

Die freiheitliche Gesellschaft umfasst zwei Bereiche: Gotthelf nennt sie «Haus» und «Vaterland». Haus steht für den privaten Bereich des Bürgers und für die Familie. Vaterland steht für den öffentlichen Bereich, für die Gesellschaft, für den Staat. Und diese beiden Bereiche müssen miteinander im Gleichgewicht stehen: Der Staat kann nur funktionieren dank der grossen Leistung der Bürger und insbesondere auch der Familien – in den Familien wird all das vermittelt, was unsere Gesellschaft ausmacht: Umgangsformen, Anstand, Werte, Pflichtgefühl, Traditionen usw.

Bundespräsident Ueli Maurer, Referat, gehalten an der SVP-Delegiertenversammlung am 26. Oktober 2013 in Meiringen


Freiheit!

Die Wissensgesellschaft gilt als der Inbegriff des Fortschritts. In der Wissensgesellschaft findet der Homo sapiens scheinbar sein Paradies. Wissen wird in der Schule gelehrt. Die Schule ist die Kirche der Modernität, die Lehrer sind ihre Priester. Die Liturgie der neuen Religion ist der Unterricht, ihr Ritus das Curriculum. Schule ist die allein selig machende Erlösung aus der Dummheit des Menschengeschlechts: extra scolam nulla salus, außerhalb der Schule gibt es kein Heil. So predigen es uns die Kardinäle der Wissensgesellschaft. Mehr…

Norbert Blüm, langjähriger Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in Deutschland; ZEIT, März 2012


"Warum wollt ihr eure Kinder nicht in die Schule schicken?"

Einer Antwort auf diese Frage könnte eine Gegenfrage vorausgehen: „Warum sollte irgend jemand versuchen, unsere Kinder in die Schule zu zwingen, wenn wir gute Gründe haben, ihnen ihre Bildung auf andere Art zu vermitteln?“ Drei dieser Gründe sollen im Folgenden vorgestellt werden. Mehr...

Sarah Bachmann, Hausfrau, Künstlerin und Mutter, die ihre fünf Kinder selbst unterrichtet und gebildet hat (Adliswil, Schweiz), 2012.


Wieso ist Homeschooling ein Menschenrecht?

Die Schule ist in vielen Familien das Problemthema Nr. 1. Dagmar Neubronner, Mutter der prominentesten «Schulverweigerer» Deutschlands, im Gespräch mit FreieWelt.net., 2010. Mehr…


Staatschule und Demokratie: "Staatschule ist Nordkorea"

Was haben die Erfinder Alexander Graham Bell, Thomas Edison, Cyrus McCormick und die Gebrüder Wright, die Generäle Stonewall Jackson, Robert E. Lee, Douglas MacArthur und George Patton, die Künstler Claude Monet, Leonardo da Vinci, Charles Chaplin und Andrew Wyeth, die US-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und Theodore Roosevelt, die Wissenschaftler Pierre Curie, Albert Einstein, Booker T. Washington und Blaise Pascal, die Staatsmänner Konrad Adenauer, Winston Churchill, Patrick Henry und William Penn, die Komponisten Irving Berlin, Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Bruckner und Felix Mendelssohn, die Schriftsteller Hans Christian Anderson, Charles Dickens, Agatha Christie und C.S. Lewis gemeinsam? Mehr...

André F. Lichtschlag, Magazin «eigentümlich frei», 28.1.2010


Gutachterliche Stellungnahme

Brauchen Kinder den täglichen mehrstündigen Aufenthalt in einem Raum mit einer Klasse / Gruppe anderer Gleichaltriger, um sich gesund zu sozialisieren? Lesen Sie hier die Antwort von rProf. Dr. Franco Rest, Professor für Erziehungswissenschaften am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der FH-University of applied sciences and arts, Dortmund (2009)


Skepsis gegenüber einer allgemeinen Schulpflicht ab 4 Jahren

Die einheitliche Staatsschule ab 4 führt zu einer weiteren DDR-isierung Europas und der Schweiz: Je früher und je mehr staatlich-kollektiv, desto besser, so das Motto der Etatisten aller Länder und Parteien. Der offenbar für verderblich gehaltene Einfluss der bürgerlichen Familie muss demzufolge so früh wie möglich durch staatliche Zwangsinstitutionen ersetzt werden. Mehr...

Robert Nef, Liberales Institut, September 2008


Drei Arten von Familienpolitik

Warum gibt es in einer freiheitlichen Gesellschaft überhaupt eine besondere ‚Familienpolitik’? Warum dieser politische Wettbewerb um die ‚Förderung’ der Familie – sie, die als wichtigste Institution für die physische und soziale Identität einer Kultur oder einer wie immer definierten Nation gilt und auf politische Patronage nicht angewiesen sein sollte: ist doch vielmehr der Staat nur das Instrument zum Überleben der Familien und wird schließlich von ihnen finanziert? Gut dokumentiert ist die Tatsache, dass die Familie in ihren vielfältigen Formen  zu den wichtigsten ‚Universalien’ gehört, vor oder jenseits des relativ jungen Staates. Donald Symons hat die Funktion von Ehe und Familie aus evolutionstheoretischer Sicht einmal zutreffend so beschrieben: „Die Frau erhält Verlässlichkeit, das Kind erhält Schutz, und der Mann wird gebändigt. Daraus folgen wichtige kulturelle Werte: Erotik und Bildung, Loyalität und Liebe, Sprache und Transzendenz. Die Ehe ist die fundamentale menschliche Institution.“ Mehr...

Prof. Gerd Habermann, ORDO  ·  Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft (Lucius & Lucius, Stuttgart 2007) Bd. 58