Willkommen bei Bildung zu Hause Schweiz

Nur wenige können sich für eine bessere Bildung ihrer Kinder eine Privatschule leisten. Vielen aber ist es möglich, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten. Dies geschieht unter geringem Kostenaufwand im Wohnzimmer, am Küchentisch, im privaten Büro oder in einem eigens dafür hergerichteten «Schulzimmer». Unsere Bildungsalternative ist die «Privatschule des kleinen Mannes». Die Lehrer sind die Mütter und Väter, welche auf diese Weise nebenbei selber wieder zu Lernenden werden und gemeinsam mit den Kindern die Welt entdecken und die Bildungsinhalte auswählen und erarbeiten. Unser modernes Informationszeitalter macht diese Inhalte jedermann und jederzeit frei zugänglich, was sowohl den staatlich organisierten Schulbetrieb als auch die Privatschulen als exklusive Stätten des Bildungserwerbs zunehmend in einem anachronistischen Licht erscheinen lässt.

 

Familien, welche sich für diesen lohnenden Weg entscheiden, können in der Regel nicht auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Der Verein Bildung zu Hause Schweiz will deshalb Unterstützung bieten durch Vernetzung der Familien, durch die Organisation von gemeinsamen Anlässen und als Informationsplattform.

 

Freiheit! Eine Streitschrift von Norbert Blüm

Über die Enteignung der Kindheit und die Verstaatlichung der Familie. Lesen Sie hier weiter!

 

Nach oben

Global Home Education Conference 2012

Die  GHEC 2012 möchte der Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern einige zentrale Argumente der globalen Bewegung für Home Education/Freies Lernen vorlegen. Mit der fundierten Darstellung wissenschaftlicher und juristischer Belege soll deutlich werden, dass Home Education/Freies Lernen höchst wirksam ist und einen positiven Beitrag für eine demokratische Gesellschaft leistet. Unser Ziel ist, dazu beizutragen, dass Home Education/Freies Lernen welweit immer mehr als die wertvolle Bildungsform anerkannt wird, die sie tatsächlich ist. Die Konfernez findet vom 1. - 4. November 2012 in Zentraleuropa statt, der Ort steht noch nicht fest.

 

Nach oben

Projektwoche 2012

Lagerhaus in Gais

Wer hat Lust, andere „Homeschooler“ aus der Schweiz zu treffen und mit ihnen in einer spannenden Woche etwas zu erleben?

 

Es ist auch immer wieder bereichernd, mit anderen Familien Erfahrungen auszutauschen. Wir stellen uns ein lockeres Rahmenprogramm vor, das jedem Einzelnen viele Möglichkeiten offen lässt.

 

Mehr…

 

Nach oben

Europäische Home Education Vernetzungskonferenz – Netzwerk TENHE

Vom 12.-15. Januar 2012 haben sich in Hagen Aktivisten und Mitglieder von nationalen Home Education Organisationen aus zehn verschiedenen europäischen Ländern getroffen. Aufgrund der großen Unterschiedlichkeit der Formen der Bildung zu Hause und der zugrundeliegenden Überzeugungen wurde schon vorher beschlossen, keine feste Organisation zu gründen, sondern in einem Netzwerk zusammenzuarbeiten, so dass viele verschiedene Stimmen auch nach außen hin nebeneinanderstehen können. Das Netzwerk wurde „The European Network of Home Education (TENHE)“ genannt und es wurden Grundlagen für die Strukturen und die Art und Weise der Zusammenarbeit erarbeitet. Es wird eine gemeinsame Webseite www.tenhe.eu geben, auf der Informationen zum Thema und zur gesetzlichen Lage in den einzelnen Ländern zu finden sein werden sowie wichtige Literatur und grundlegende Studien. Außerdem wird es Seiten für die einzelnen Länder geben, mit Links zu den nationalen Organisationen, durch die Interessierte Ansprechpartner finden können. Kultureller Austausch soll unterstützt werden und natürlich die Möglichkeit zum Sprachenlernen für Familien und Jugendliche. Auch gemeinsame länderübergreifende Projekte sollen organisiert werden, was jetzt schon über die Webseite www.eu-le.eu möglich ist. Weitere Konferenzen sind halbjährlich in Verbindung mit nationalen Home Education Treffen geplant. Das nächste Treffen findet Ende Juli in Polen statt.
(Karen Kern)

Nach oben

Tatsachen und Meinungen ...

Im November 2011 hat das Bundesgericht die Beschwerden von 2 Zürcher Familien abgelehnt, welche ihre Kinder per Fernschule privat bilden wollten. Begründet wird das Urteil ua. mit bundesrechtlichen Anforderungen an einen ausreichenden Grundschulunterricht. Ein solcher müsse nicht nur schulisches Wissen vermitteln, sondern auch die soziale Kompetenz fördern. Die Urteile sind hier und hier zu finden.

 

Diese Urteile zeichnen sich vor allem aus durch eine gänzliche Nichtberücksichtigung der Fakten. Obwohl die Bundesrichter mit zahlreichen relevanten Studien über die  Sozialisierungsfrage bedient wurden, scheinen diese nicht willens gewesen zu sein, sich damit auseinander zu setzen und gehen mit keinem Wort darauf ein.  Unreflektiert und ohne genauer hin zu sehen wird der Sozialisierungs-Mythos bemüht, offenbar mit dem einzigen Zweck, Homeschooling als Bildungsalternative abzuwürgen.

Für den unvoreingenommenen Beobachter wäre es allerdings ein Leichtes, sich ein deutliches Bild zu machen über die tatsächlichen Leistungen der Homeschool-Bewegung. In den USA ist die erste Generation der zu Hause gebildeten Kinder mittlerweile in den Arbeitsprozess und die Gesellschaft eingegliedert. Hier haben wir einige Fakten über diesbezügliche Forschungsergebnisse zusammengetragen.

 

Ein Kommentar von Ben Simkins:

 

Wie vielen verschiedenen Arten von Irrtümern kann man eigentlich unterliegen?!

Erstens beweise man mir bitte, dass die Schulen effektiv "Sozialisierung" lehren: soweit ich weiß, es gibt keine Prüfungen oder Tests die nachweisen, dass diese 

"Fähigkeiten" erworben wurden. Dies scheint ein blosser Glaubensartikel zu sein.

Zweitens, zeige man bitte, dass bei Schulkindern "Kontakt und Austausch" mit anderen Kulturen und Religionen tatsächlich stattfindet. Die meisten Schulen in den meisten Ländern haben geographische Einzugsgebiete, und die meisten Wohngebiete in den meisten Ländern sind von Menschen bewohnt mit in etwa gleicher Kultur und Religion. Ich sage nicht, dass es nicht Städte und Schulen mit "ethnischen Minderheiten" gebe, aber wenn dieses Bundesgerichtsurteil aussagt, dass diese Voraussetzungen gegeben sein müssen für eine "Grundbildung", welche die “Chancengleichheit“ gewährleiste, dann müssten diese Voraussetzungen überall eingefordert werden.


Drittens beweise man mir bitte, dass der verlangte "Kontakt und Austausch" mit anderen Erwachsenen, Kindern, Kulturen und Religionen nicht auch außerhalb der offiziellen Schule organisiert werden könnte. Wo bitte gibt es Homeschool-Kinder, die abgeschottet von jeglichem Kontakt mit der Außenwelt leben?


Viertens, selbst wenn alle drei obigen Punkte zuträfen, was geht es den Staat an? Wie will der Staat seinen Eingriff in das, was in den Köpfen unserer Kinder geschieht, legitimieren, umso mehr, als es hier notwendigerweise um nicht quantifizierbare Dinge geht, welche völlig auf Wert-Urteilen gründen.


Dies ist die Art von Dingen, welche den Wunsch
in mir wecken, in die Staaten auszuwandern.

Nach oben

Urteil des Europ. Menschenrechtsgerichtshofes

Der EGMR hatte über Beschwerden von fünf Elternpaaren zu entscheiden, die zu einer baptistischen Glaubensgemeinschaft gehören. Diese sahen ihr elterliches Erziehungsrecht durch den staatlichen Sexualkundeunterricht verletzt. Sie stützten sich in ihrer Beschwerde auf Art. 2 Satz 2 des 1. Zusatzprotokolls zur EMRK und ferner auf die Art. 8, 9 und 14 EGMR (Schutz der Familie, des Glaubens und des Benachteiligungsverbots). Art. 2 Satz 2 lautet:

„Der Staat hat bei der Ausübung der von ihm auf dem Gebiet der Erziehung und des Unterrichts übernommenen Aufgaben das Recht der Eltern zu achten, die Erziehung und den Unterricht entsprechend ihren eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicher zu stellen.“

Sie begründeten ihre Beschwerden wie folgt:

Die Grundschule indoktriniere ihre Kinder entgegen ihrer Reife und entgegen dem Willen der Kinder mit einer schamlosen, ausschließlich emanzipatorischen und pornographischen Sexualerziehung und unterlaufe damit ihre christliche Sexualerziehung.

 

Lesen Sie hier einen Kommentar von Schulunterricht zu Hause e.V.

 

Nach oben

Broschüren Bildung zu Hause

Die Welt ist mein Klassenzimmer

Eine schön gestaltete Werbeschrift, welche die Vorzüge und die Attraktivität des Lebensstils «Homeschooling» nahebringt. Eine Vielzahl von Gründen spricht für dieses Bildungsmodell – die individuellen Lernvoraussetzungen jedes Kindes können so optimal berücksichtigt werden: spezielle Begabungen, Lerntempo, Lernrhythmus und Lernmethoden. Auf diese Weise kann ein gezieltes und persönlicheres Eingehen auf das einzelne Kind ermöglicht werden.

Privatunterricht und Bildungsfreiheit

Ein Plädoyer für Bildungsfreiheit und Elternrecht. Familien- gründung ist kein Auftrag, den der Staat erteilen kann. Sie geschieht auf Grund der freien Entscheidung der Bürger. Trotz- dem greift der Staat in zunehmendem Masse nach unseren Kindern und entreisst den Eltern die Ausgestaltung ihres natur- gegebenen Erziehungs- und Bildungsauftrages; kein Staat hat das Recht dazu – woher wollte er dieses Recht auch ableiten? Der Staat hat keine Opfer gebracht, er besitzt keine Liebe, seine schiere Existenz verdankt er dem freien Kinder-Entscheid seiner Bürger!

Die Farb-Broschüren können gegen einen Unkostenbeitrag bei uns bestellt werden: 

info@STOP-SPAM.bildungzuhause.ch

Nach oben

Erstrebenswert

"You home school? Aren't you afraid your kids won't fit in?"
No, I'm terrified they will. That's why I home school.

We have a choice: our kids can fit in or they can stand out. Followers fit in; leaders stand out.

 

Rick Boyer

Bedenkenswert

Das fundamentale Elternrecht, den Bildungsweg der eigenen Kinder zu bestimmen, ist in fast allen Ländern der Erde möglich. Ausnahmen sind Diktaturen wie China oder Nordkorea oder aber auch Deutschland, wo Homeschooling strikte verboten ist: Seit die Nationalsozialisten die Schulpflicht durch einen absolut verstandenen Schulzwang ersetzt haben, wird dieses Gesetz mit polizeilichen Mitteln gegen unbescholtene Bürger durchzusetzen versucht.

 

Aber so wie Olaf Scholz (SPD) in Deutschland die «Lufthoheit des Staates über die Kinderbetten» fordert, so wird auch in der Schweiz eine totalitaristische Grenz-
überschreitung des Staates sichtbar. Nicht nur zielt das HarmoS-Konkordat auf die staatliche Beschlag-
nahmung der Vierjährigen, sondern auch das Recht auf private Bildung wird zunehmend in Frage gestellt.

 

Diese Entwicklung sollte uns zu denken geben, denn die Möglichkeit ist nicht von der Hand zu weisen, dass mit einer Verschärfung der kan-
tonalen Schulgesetze
«deutsche Zustände» heraufbeschworen werden: Eltern entscheiden sich aus Überzeugung für diese aufwändige Bildungs-

form. Wollen wir bald auch bei uns zusehen, wie Kinder mit Polizeigewalt in die Schule geschleppt oder intakten Familien entrissen werden?

 

Aus «Privatunterricht und Bildungsfreiheit», BzH 2010

Postadresse: Bildung zu Hause Schweiz | CH-3000 Bern | info@STOP-SPAM.homeschool.ch